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Pricing··5 min Lesezeit

Was kostet eine professionelle Website in Wien 2026? Echte Preise, keine Lockangebote

Eine Schritt-für-Schritt-Aufschlüsselung aller Kostenfaktoren – von 99-Euro-Baukasten bis 25.000-Euro-Custom-Lösung. Mit Beispielen aus echten Wiener Projekten.

Wenn Sie nach den Kosten für eine Website in Wien suchen, finden Sie alles zwischen 49 Euro und 50.000 Euro – und keine ehrliche Erklärung, warum die Preise so weit auseinandergehen. Dieser Artikel räumt damit auf.

Die Wahrheit ist: Es gibt fünf grundlegend verschiedene Preisklassen. Welche für Sie die richtige ist, hängt davon ab, was Ihre Website leisten muss.

Klasse 1: Baukasten-Lösungen (49 bis 200 Euro pro Jahr)

Anbieter wie Wix, Jimdo oder Squarespace bieten Drag-and-Drop-Editoren, mit denen Sie Ihre Site selbst bauen.

Was Sie bekommen: Eine funktionierende Website, die online ist.

Was Sie nicht bekommen:

  • Individuelles Design (Sie wählen aus Templates, die tausende andere auch haben)
  • Volle SEO-Kontrolle (das System gibt vor, was technisch möglich ist)
  • Code-Besitz (alles bleibt beim Anbieter)
  • Eigene Domain ohne Zusatzkosten

Für wen geeignet: Vereine, Hobby-Projekte, sehr einfache Visitenkarten-Sites mit minimalen Anforderungen.

Realistische Gesamtkosten über drei Jahre: ca. 600 Euro. Plus Ihre eigene Arbeitszeit für den Bau – im Schnitt 30 bis 50 Stunden, wenn Sie es ernst nehmen.

Klasse 2: WordPress mit Standard-Theme (500 bis 2.000 Euro)

Ein Webdesigner installiert ein gekauftes Theme, passt Farben und Texte an, fügt Ihre Inhalte ein.

Was Sie bekommen: Eine Website, die optisch wie viele andere aussieht. Funktioniert solide für Standardanforderungen.

Was Sie nicht bekommen:

  • Distinktives Design (Themes sind oft tausendfach im Einsatz)
  • Optimale Performance (Themes bringen mehr Code mit, als Sie nutzen)
  • Wartungsfreiheit (siehe unten)

Realistische Gesamtkosten:

  • Einmalig: 800 bis 1.800 Euro für Setup und Inhaltspflege
  • Monatlich: 30 bis 80 Euro für Wartung (Plugin-Updates, Backups)
  • Jährlich: 100 bis 300 Euro für Premium-Theme-Lizenz und Premium-Plugins

Über fünf Jahre: ca. 3.500 bis 7.500 Euro

Klasse 3: WordPress individuell entwickelt (3.000 bis 8.000 Euro)

Eine Agentur baut ein individuelles Theme auf WordPress-Basis. Design ist eigenständig, Funktionen passen exakt zur Anforderung.

Was Sie bekommen: Individuelles Design auf solider WordPress-Basis. Inhalte selbst pflegbar.

Was Sie nicht bekommen:

  • Befreiung von Plugin-Wartung
  • Optimale Performance (auch ein Custom-Theme erbt WordPress-Last)

Realistische Gesamtkosten:

  • Einmalig: 3.000 bis 8.000 Euro
  • Monatlich: 50 bis 150 Euro Wartung
  • Jährlich: 200 bis 500 Euro für Lizenzen

Über fünf Jahre: ca. 6.500 bis 18.000 Euro

Klasse 4: Handgeschrieben kompakt (599 bis 2.500 Euro)

Hier wird es interessant – und hier setze ich mit meinem Angebot an.

Was Sie bekommen:

  • Handgeschriebener Code, individuelles Design
  • Lieferung in 7 bis 14 Tagen
  • Keine WordPress-Last
  • Sub-Sekunden-Ladezeit
  • Volle SEO-Kontrolle
  • Code-Besitz

Was Sie bei kompakten Paketen nicht bekommen:

  • Komplexe Funktionen wie Online-Shop, Mitgliederbereich, Kalenderbuchungen
  • Mehr als 5 bis 8 individuelle Seiten

Realistische Gesamtkosten:

  • Einmalig: 599 bis 2.500 Euro je nach Umfang
  • Monatlich: 0 Euro (keine Wartung nötig)
  • Jährlich: ca. 60 bis 100 Euro Hosting

Über fünf Jahre: ca. 900 bis 3.000 Euro

Das ist meist günstiger als WordPress mit Wartungsvertrag – nicht teurer.

Klasse 5: Handgeschrieben komplex (3.000 bis 25.000+ Euro)

Custom-Funktionen wie Online-Buchungssysteme, Kunden-Portale, eigene CRM-Anbindungen, mehrsprachige E-Commerce-Lösungen.

Was Sie bekommen: Maßgeschneiderte digitale Lösung, die exakt Ihren Geschäftsprozess abbildet.

Realistische Gesamtkosten:

  • Einmalig: 3.000 bis 25.000+ Euro
  • Monatlich: optional Stundensatz für Anpassungen
  • Jährlich: 100 bis 1.000 Euro Hosting

Was die Kosten wirklich treibt

Die größten Kostenfaktoren sind nicht die offensichtlichen.

Klärungsaufwand

Ein gut gebrieftes Projekt – Sie wissen genau was Sie wollen, haben Texte fertig, kennen Ihre Zielgruppe – kostet 30 Prozent weniger als ein Projekt, bei dem während der Umsetzung noch grundsätzliche Entscheidungen getroffen werden müssen.

Inhalts-Lieferung

Texte und Bilder vom Kunden zu bekommen ist der häufigste Verzögerungsfaktor. Wenn ich Texte nachformulieren oder Bilder produzieren muss, sind das schnell 5 bis 15 Stunden zusätzlich.

Anzahl der Korrekturschleifen

Im Starter-Paket sind ein bis zwei Korrekturen inklusive. Jede weitere kostet Stunden. Eine klare Designentscheidung am Anfang spart Geld.

Komplexität der Funktionen

Ein Kontaktformular kostet 1 Stunde. Ein Buchungssystem mit Verfügbarkeits-Logik, E-Mail-Bestätigung, Kalenderintegration und DSGVO-Anforderungen kostet 30 bis 80 Stunden.

Reale Beispiele aus 2025

Hier ein paar konkrete Projekte, die ich in den letzten Monaten umgesetzt habe – mit echten Preisen.

Praxis-Website mit Booking-Funktion

Anforderung: Schmerztherapie-Praxis wollte Online-Terminbuchung. Bestehende WordPress-Site war langsam und unsicher.

Umfang: Komplette Neuentwicklung in Next.js, Booking-System mit Verfügbarkeits-Logik, Bestätigungs-Mails, DSGVO-konforme Datenspeicherung in Supabase.

Kosten: 4.200 Euro einmalig, kein Wartungsvertrag. Hosting bei Vercel etwa 20 Euro pro Monat.

Ergebnis: Buchungs-Conversion stieg um 340 Prozent gegenüber dem alten Kontaktformular.

Kompakte Praxis-Visitenkarte

Anforderung: Selbständige Therapeutin brauchte ihre erste Website.

Umfang: Sechs Seiten, mobile-optimiert, SEO, Kontaktformular.

Kosten: 899 Euro einmalig, Hosting 6 Euro pro Monat.

Lieferzeit: 8 Tage.

Custom-Plattform für Reinigungsfirma

Anforderung: Komplettes digitales Backoffice – CRM, Personalplanung, Tablet-App für Vor-Ort-Besichtigungen, Mitarbeiter-Check-in.

Umfang: Drei separate Anwendungen, Datenbank, Mobile-PWA.

Kosten: 18.500 Euro einmalig.

Ergebnis: Verwaltungsaufwand um 65 Prozent reduziert. Angebote werden statt in zwei Stunden in 15 Minuten erstellt.

Was bei seriösen Anbietern immer im Preis ist

Egal welche Klasse, diese Punkte sollten ohne Aufpreis dabei sein:

  • Mobile-Optimierung
  • Grundlegendes technisches SEO (Meta-Tags, sitemap.xml, robots.txt)
  • DSGVO-konformer Aufbau (kein Tracking ohne Einwilligung, Impressum, Datenschutz)
  • Suchmaschinen-Anmeldung bei Google
  • Übergabe der Zugangsdaten und des Codes

Wenn ein Anbieter SEO als Extra-Paket verkauft – Vorsicht. Eine Website ohne grundlegendes SEO ist 2026 keine professionelle Website.

Was Aufpreis kostet (und kosten darf)

Diese Dinge sind legitim als Zusatz:

  • Logo-Design: 200 bis 800 Euro
  • Foto-Produktion: 300 bis 1.200 Euro pro Termin
  • Texterstellung: 60 bis 120 Euro pro Stunde
  • Erweitertes SEO mit Keyword-Recherche und Konkurrenz-Analyse: 800 bis 2.500 Euro einmalig
  • Mehrsprachigkeit: 30 bis 50 Prozent Aufpreis pro Sprache

Mein klarer Rat

Vergleichen Sie nicht den Erstpreis – vergleichen Sie die Gesamtkosten über fünf Jahre. Eine Website ist eine Investition mit Lebensdauer, kein Tagesgeschäft.

Wenn Sie eine konkrete Einschätzung für Ihr Projekt brauchen – Festpreis vor Beginn, schriftlich, ohne versteckte Kosten – schreiben Sie mir. Im 15-Minuten-Erstgespräch sage ich Ihnen ehrlich, in welche Preisklasse Ihr Vorhaben fällt.

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