Core Web Vitals 2026: LCP, INP und CLS verständlich erklärt
Was LCP, INP und CLS messen, welche Zielwerte Google nennt und wie Unternehmen echte Performance-Probleme ihrer Website erkennen.
Technik · 21. September 2026 · 3 Min.
Bestandsaufnahme, Weiterleitungstabelle, Umschaltung, Kontrolle: Schritt für Schritt durch den Relaunch – damit Platzierungen, Links und Anfragen erhalten bleiben.
Ein Relaunch ist die riskanteste Phase im Leben einer Website. Nicht wegen des neuen Designs – sondern weil dabei oft unbemerkt genau das verloren geht, was über Jahre aufgebaut wurde: Platzierungen bei Google, eingehende Links, funktionierende Adressen. Die gute Nachricht: Mit einer sauberen Checkliste lässt sich das vermeiden. Hier ist sie.
Nicht jede ältere Website braucht einen Neubau. Ein Relaunch lohnt sich, wenn mehrere dieser Punkte zutreffen:
Trifft nur ein Punkt zu, reichen oft gezielte Korrekturen. Ein ehrliches Audit klärt das vor jeder Investition.
Dieser Schritt entscheidet über Erfolg oder Rankingverlust – und wird am häufigsten ausgelassen.
Für jede alte Adresse wird festgelegt, wohin sie künftig führt. Das Ergebnis ist eine schlichte Tabelle mit zwei Spalten: alt und neu. Die Regeln:
Der häufigste Fehler: Weiterleitungen zeigen auf Adressen, die es auf der neuen Website gar nicht gibt. Deshalb wird jede Zeile der Tabelle nach der Umschaltung einzeln geprüft.
noindex. Sonst stehen plötzlich zwei Versionen Ihrer Website im Index.noindex und Passwortschutz entfernen – der Klassiker unter den vergessenen Handgriffen.Leichte Schwankungen in den ersten ein bis zwei Wochen sind normal: Google liest die Website neu ein. Beobachten Sie in der Search Console vor allem zwei Dinge. Erstens den Bericht „Seiten“ – tauchen dort „Nicht gefunden (404)“ auf, fehlt eine Weiterleitung. Zweitens die Leistungsdaten im Vergleich zu Ihren gesicherten Ausgangswerten. Bleiben Klicks nach vier Wochen deutlich unter dem alten Niveau, liegt fast immer eine der folgenden Ursachen vor: fehlende Weiterleitungen, entfernte Inhalte oder ein vergessenes noindex.
Die alten Weiterleitungen bleiben übrigens dauerhaft bestehen – mindestens ein Jahr, besser für immer. Sie kosten nichts und schützen jeden Link, der irgendwo im Web noch auf eine alte Adresse zeigt.
Beim Wechsel von WordPress zu handgeschriebenem Code kommen drei Punkte dazu: WordPress erzeugt viele Adressen automatisch (Kategorien, Schlagwörter, Autorenseiten, Anhänge) – auch sie brauchen ein Ziel. Bilder liegen unter /wp-content/uploads/; werden sie von außen verlinkt, lohnt eine Weiterleitung. Und: Die alte Installation wird nach der Umstellung vollständig entfernt, nicht nur deaktiviert – ungewartete WordPress-Reste sind ein beliebtes Einfallstor. Wie sich beide Wege grundsätzlich unterscheiden, lesen Sie im Artikel WordPress oder handcodiert?.
Ein Relaunch ist dann gelungen, wenn Ihre Kundschaft eine bessere Website bemerkt – und Google gar nichts.
Wenn Sie einen Relaunch planen: Ich beginne jedes Projekt mit genau dieser Bestandsaufnahme. Details zum Ablauf finden Sie unter Website-Relaunch, ein kostenloses Erstgespräch dauert 15 Minuten.
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